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Aktuelles | Minex-Verhüttung in Zeltweg: Asbest-Experte soll mit Erstellung eines unabhängigen Gutachtens beauftragt werden

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Neues zu berichten haben die Gemeinden Zeltweg, Fohnsdorf, Judenburg und Spielberg in der Frage einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Asbest durch die Verhüttung von Gestein aus dem Steinbruch Preg: Ein renommierter Sachverständiger und Asbest-Spezialist konnte für die Erstellung eines unabhängigen Gutachtens gewonnen werden und auch die Stadtgemeinde Knittelfeld wird sich voraussichtlich an den Kosten dafür beteiligen.

Der aus Wien stammende Spezialist ist gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger für Asbest, Umweltchemie und Umweltschäden, der in der Vergangenheit auch für Umweltorganisationen wie „GLOBAL 2000“ bereits Gutachten erstellte. Er wird sich bei seiner Expertise an die in Umweltangelegenheiten weltweit strengsten Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO halten und auch die seitens der „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Aichfeld“ ins Spiel gebrachte Diplomarbeit der Montan-Universität Leoben genauestens durchleuchten und sachlich hinterfragen.

Start nach Beschlussfassung in den Gemeinderäten
Bevor der Sachverständige mit seiner Arbeit beginnen kann, müssen in den zuständigen Gremien der beteiligten Gemeinden noch die Beschlüsse über die Beauftragung sowie die Aufteilung der Kosten gefasst werden. „Es freut mich sehr, dass sich auch die Stadtgemeinde Knittelfeld mit Bürgermeister Dipl.-Ing. (FH) Harald Bergmann am Gutachten finanziell beteiligen möchte. Somit sind es nun schon fünf Gemeinden, die in dieser Angelegenheit an einem Strang ziehen und um eine sachliche, transparente Ergebnisfindung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Aichfeldes bemüht sind“, zeigt sich Zeltwegs Bürgermeister Günter Reichhold erfreut über die jüngsten Entwicklungen. „Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir diese der Bevölkerung selbstverständlich ohne Einschränkungen zugänglich machen.“

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