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Aktuelles | REGIONALITÄT neu gedacht - Förderung von innovativen Start-ups im Murtal

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Start-ups, welche sich im Gemeindegebiet von Zeltweg, Fohnsdorf, Judenburg, Pöls-Oberkurzheim oder Spielberg ansiedeln, kommen ab sofort in den Genuss einer neu ins Leben gerufenen Unterstützung.
 

Den Blick auf morgen gerichtet!
Innovation ist und bleibt ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, für nachhaltiges Wachstum, sozialen Fortschritt und für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dazu ist es notwendig, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Aus diesem Grund wird zukunftsorientierten Gründungsunternehmungen, welche sich in den beteiligten Gemeinden ansiedeln, ab sofort mit einer neu ins Leben gerufenen Förderung finanziell unter die Arme gegriffen.

Im Zuge der Gemeindekooperation „Regionalität neu gedacht“ und in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für angewandte Technologie (ZAT) einigten sich die Gemeinden Zeltweg, Fohnsdorf, Judenburg, Pöls-Oberkurzheim und Spielberg darauf, ein in Leoben bereits bestehendes Projekt hinsichtlich der Förderung von innovativen Unternehmensgründungen auch im Murtal umzusetzen.

Mit dieser Kooperation soll, vor dem Hintergrund eines erhöhten Standortwettbewerbs und ungünstiger demografischer Entwicklungen, die lnnovationskraft der Gemeinden gestärkt werden. Innovation ist ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, nachhaltiges Wachstum, sozialen Fortschritt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dazu ist es notwendig, günstige Rahmenbedingungen und eine Verbesserung der Innovationskultur zu schaffen.

Insgesamt stellen die teilnehmenden Gemeinden bis zu € 100.000 jährlich für dieses Projekt als Förderung zur Verfügung. Gefördert werden natürliche Personen, die (noch) kein Unternehmen betreiben oder betrieben haben. Förderungswerber, die bereits ein Unternehmen betrieben haben oder eines betreiben, müssen mindestens eine Person im Konsortium/Team aufweisen, die noch nie ein Gewerbe ausgeübt hat sowie in einem neuen, nicht vergleichbaren Geschäftsfeld tätig werden.


Folgende projektbezogene Kosten können im Zuge dieser Kooperation gefördert werden:

  • Personalkosten
  • Externe Beratungskosten
  • Kosten für Aus- und Weiterbildung
  • Kosten für Infrastrukturbenutzung an Forschungseinrichtungen
  • Material- und Versuchskosten
  • Kosten für zugekaufte Leistungen
  • Kosten für Software
  • Kosten für Büroinfrastruktur
  • Kosten für Vermarktung
  • Projektbezogene Reisekosten
  • Projektbezogene Mietkosten
  • Kosten für Instrumente und Ausrüstung

Die maximale Förderungsdauer beträgt zwischen 0,5 und maximal 1,5 Jahre. Die Entscheidung über Förderanträge wird ein sogenanntes Aufnahmeboard treffen, in dem neben den Experten des ZAT auch der jeweilige Bürgermeister der Gemeinde, in der sich das Startup ansiedelt, vertreten ist.


Weitere Informationen
Näheres über die Voraussetzungen und über die Fördermodalitäten erhalten Interessierte beim Bürgermeister jener Gemeinde, in welcher der Firmensitz gegründet werden soll.

 


Im Zuge einer Pressekonferenz informierten die Bürgermeister der am Projekt teilnehmenden Gemeinden gemeinsam mit Dr. Martha Mühlburger vom ZAT die Öffentlichkeit.

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