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Aktuelles | Registerzählung 2021 der Statistik Austria

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Wie zu Beginn eines jeden Jahrzehnts findet auch im Jahr 2021 eine Volkszählung zusammen mit einer Gebäude- und Wohnungszählung und einer Arbeitsstättenzählung statt. Stichtag ist der 31.10.2021.
 
Im Unterschied zu den Zählungen vor dem Jahr 2011 gibt es keine Fragebögen mehr. Alle Zählungsgegenstände (Personen, Haushalte, Familien, Gebäude, Wohnungen, Bewohnerinnen und Bewohner von Wohnungen, Arbeitsstätten und ihre Beschäftigten) werden aus den Daten von Verwaltungsregistern und Statistikregistern ermittelt.
 
Die Bundesanstalt Statistik Österreich ist gesetzlich zu Qualitätssicherungsmaßnahmen für die Feststellung der Bevölkerungszahl verpflichtet (§ 5 Registerzählungsgesetz). Mit der Wohnsitzanalyse der Registerzählung wird festgestellt, welche Personen zum Stichtag in Österreich mit Hauptwohnsitz wohnen; das Zentrale Melderegister (ZMR) dient dabei als Basisregister. Alle Personen mit Hauptwohnsitz, die ausschließlich im ZMR enthalten sind und über keine weiteren „Lebenszeichen“ in anderen Verwaltungsregistern verfügen, werden als Verdachtsfälle eingestuft, die im Rahmen der Wohnsitzanalyse zu klären sind. Die Bundesanstalt Statistik Österreich schreibt alle Verdachtsfälle persönlich per RSb-Brief an und fragt nach ihrem Wohnsitzstatus. Die Befragungen finden Ende November 2021 und Anfang Juni 2022 statt.
Informationen über diese Befragung und Übersetzungen des Briefs und des Antwortformulars finden Bürgerinnen und Bürger auf der Webseite der Statistik Austria unter www.statistik.at/wsa
 
Wichtigstes Ergebnis der Volkszählung ist die Bevölkerungszahl für den Finanzausgleich. Im März 2023 wird das endgültige Ergebnis der Volkszählung bezüglich Bevölkerungs- und Bürgerzahl vorliegen.
 
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